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Herzlich willkommen bei der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. -AGETHUR-

Auf unserer Homepage haben Sie die Möglichkeit sich über unsere Ziele, Arbeitsschwerpunkte und Projekte zu informieren. Unsere Aufgaben bestehen in der Entwicklung, Erprobung und Evaluation von Modellprojekten sowie der Erarbeitung von Konzeptionen und Medien für die Gesundheitsförderung. Als Interessenvertreter für Gesundheitsförderung und Prävention möchten wir die Gesundheit und die Lebensbedingungen der Thüringer Bürgerinnen und Bürger verbessern. Das kann nur gelingen, wenn entsprechende Aktivitäten koordiniert und vernetzt werden und bereichs- und ressortübergreifend zusammengearbeitet wird. 

 

 

Unsere aktuellsten Informationen finden Sie hier:

"Kippt die Kippen auf die Kippe!" - Unser Newspicture im Juli 2016

Der Nichtraucherwettbewerb „Be Smart – Don´t Start“ ging pünktlich zum Ferienbeginn in den Endspurt. Nun schon zum 16. Mal wurden am 23.06.2016 im Jugend- und Kulturzentrum „mon ami“ in Weimar die Thüringer Gewinnerklassen für ihre erfolgreiche Teilnahme ausgezeichnet.

Mehr Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.

„Gesundheit fördern in Thüringen!“ - Einladung zur AGETHUR-Mitgliederversammlung

Zur jährlichen Mitgliederversammlung unseres Vereins möchten wir Sie am 6. September 2016 von 10.00 bis 13.00 Uhr in die Deutsche Rentenversicherung nach Erfurt recht herzlich einladen.
Die AGETHUR stellt sich den Herausforderungen, die mit dem Verständnis von Gesundheit als politische Entscheidung verbunden sind. Dafür braucht es entsprechende Strategien und Akteure.
Neben den Vereinsangelegenheiten möchten wir mit Ihnen gern besprechen, was in diesem Jahr in der AGETHUR passiert ist, wo es im nächsten Jahr gemeinsam hingehen soll und wen wir dazu brauchen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und gemeinsame spannende Diskussionen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Ihr AGETHUR-Vorstand und Ihr Geschäftsstellen-Team

Selbstgemacht oder Fertigbrei?

Diese Frage stellte sich den Teilnehmerinnen der Fortbildung Säuglingsernährung am 24.06.2016 in Erfurt. Neben dem gemeinsamen Erarbeiten von Vorteilen für die Selbstherstellung bzw. für das gekaufte Gläschen rundeten die Teilnehmerinnen anschließend ihr Urteil ab, indem sie selbst verblindete Breikostproben einer sensorischen Prüfung unterzogen.

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Die Pflege krankt - was nun?!

Wer sich im Berufsfeld der Pflege engagiert und auskennt, weiß, dass Helfen, Pflegen und Unterstützen nicht immer „easy going“ ist! Der aktuelle Pflegealltag ist geprägt von psychischen, physischen Belastungen, Fachkräftemangel und hohem Krankenstand, vor allem dann, wenn demenzerkrankte Menschen umsorgt werden wollen. Wie kann die Situation in einer Pflegeeinrichtung wieder gesunden? Ist Achtsamkeit und das Wahrnehmen der eigenen Grenzen, Wünsche und Bedürfnisse der Weg, die eigene Gesundheit zu schützen?

Dieser Ansatz wird in einem speziellen „Ressourcenstärkenden Training für (Pflege-)Fachkräfte“ genauer unter die Lupe genommen. Gemeinsam mit der Referentin Doris Voll aus Jena will die AGETHUR herausfinden, was Pflegekräfte und deren Leitungspersonen stärkt. Am 28.06.16 war der Startschuss gefallen und Frau Voll referierte über Hintergründe und Zusammenhänge, um die eigenen Ressourcen und das persönliche Wohlbefinden wieder entdecken und nutzen zu können. Methodische und inhaltliche Grundlage bot das in der Schweiz entwickelte Züricher Ressourcen Modell. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren begeistert vom ersten Teil des Trainings. Am 11.08.16 folgt der zweite Teil – und es wird nicht der letzte gewesen sein!

„Kippt die Kippen auf die Kippe!“ Preisverleihung des 16. Wettbewerbs „Be Smart – Don´t Start“

Der Nichtraucherwettbewerb „Be Smart – Don´t Start“ ging pünktlich zum Ferienbeginn in den Endspurt. Nun schon zum 16. Mal wurden am 23.06.2016 im Jugend- und Kulturzentrum „mon ami“ in Weimar die Thüringer Gewinnerklassen für ihre erfolgreiche Teilnahme ausgezeichnet. Ein halbes Jahr lang rauchfrei sein – kein Problem für die insgesamt ca. 2.200 beteiligten Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6-8, welche sich auf attraktive Sach- und Geldpreise freuen durften.

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Die AGETHUR beim 4. Jenaer Stifterlauf!

Vollen körperlichen Einsatz zeigten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AGETHUR am 15. Juni beim 4. Jenaer Stifterlauf im Paradies Park. Durch Sponsoren wurde pro erlaufene Runde an die  „Schatzheber“ gespendet. In diesem Projekt der Bürgerstiftung Jena werden verborgene Stärken von Kindern in Jenaer Kitas entdeckt und gefördert.  Mit extra angefertigten Team T-Shirts erlief die AGETHUR als „A-Team“ insgesamt 138 Runden für den guten Zweck. Hierbei bekam sie großartige Unterstützung vom eigenen Nachwuchs. Motivation und Spaß verhalfen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu persönlichen Höchstleistungen, sodass der Tag erfolgreich und mit zufriedenen Läuferinnen und Läufern zu Ende gehen konnte.
Das Team freut sich schon auf nächstes Jahr.

CARDEA 2.0 Fachtag „Chancen nutzen – Psychosoziale Gesundheit bei der Integrationsarbeit Erwerbsloser“ am 02.06.2016 in Erfurt

Gesundheit nimmt bei Menschen in Arbeitslosigkeit eine immer größer werdende Rolle ein. Mit dem Schwerpunkt psychosozialer Gesundheit trafen sich am 02.06.2016 im Thüringer Landtag Vertreterinnen und Vertreter aus Bildungsträgern, Jobcentern, Krankenkassen und weitere Interessierte, um gemeinsam in den Austausch zu kommen. Auch für die politische Ebene steht das Thema vermehrt im Fokus. Während der Vormittag von der Staatssekretärin, Ines Feierabend und dem Landesgeschäftsführer des PARITÄTISCHEN, Herr Reinhard Müller, eröffnet und mit interessanten Vorträgen aus Forschung und Praxis gestaltet wurde, stand am Nachmittag der Austausch in Form von Workshops im Vordergrund. Dabei gab es die Möglichkeit sowohl untereinander als auch mit den Referentinnen und Referenten ins Gespräch zu kommen.

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Pressemitteilung

4. Treffen des Netzwerkes „Gesunde Kommune“ in Gera am 18.05.2016

Das Netzwerk „Gesunde Kommune“ in Gera beschäftigt sich seit seiner Gründung im November 2014 mit der Vernetzung von Akteuren und Institutionen aus dem Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsbereich. Das Netzwerk hat zum Ziel, die Gesundheit der Geraer Bevölkerung zu fördern. Neben dem Informationsaustausch ist die Sammlung von vorhandenen Angeboten, Programmen und Akteuren zentrales Ziel der Netzwerkpartner. Am 18. Mai 2016 trafen sich die Netzwerkpartner nun bereits zum vierten Mal, um eine Strategie zu entwickeln, wie Angebote zur Stärkung der Gesundheit der breiten Öffentlichkeit besser zugänglich gemacht werden können.

Pressemitteilung

 

 

Fachtag zur Medienkompetenz am 18.05.2016 in Erfurt

Wie Smartphone, Tablet und Co nicht nur im Unterricht stören, sondern mit Hilfe von Apps geschickt in Bildungsprozesse eingebunden werden können war Thema der Veranstaltung „Apps im Unterricht – Jugendliche mit mobilen Medienanwendungen motivieren und beteiligen“. Lehrerinnen und Lehrer erprobten im Landesfilmdienst Thüringen praxisnah wie man Unterrichts– und Lernstoff heutzutage attraktiv aufbereiten und zur Verfügung stellen kann, um Jugendliche zu begeistern und deren Mitmachbereitschaft zu erhöhen. Auch Möglichkeiten und Grenzen von neuen Medien im Unterricht wurden vielfältig diskutiert.

CDU-Arbeitskreis Soziales, Arbeit und Gesundheit der Thüringer Landtagsfraktion zu Besuch in der AGETHUR

In einem ausführlichen Gespräch informierten sich am 11. Mai die Landtagsabgeordneten Frau Meißner, Herr Tamm und Herr Zippel über die aktuellen Arbeitsaufgaben der AGETHUR als Fach- und Servicestelle für Gesundheitsförderung in Thüringen und die neuen Aufgabenfelder des Vereins unter den Bedingungen des Präventionsgesetzes und der Landesgesundheitskonferenz.
Einig war man sich, dass mit der Ausrichtung des Aufgabeprofils auf die Kommune das Thema Gesundheit beim Bürger direkt und spürbar ankommen muss und die entsprechenden Strukturen dafür vorgehalten werden, damit sich Menschen gesund verhalten können. Dafür bietet die AGETHUR die entsprechende professionelle Prozessbegleitung für Kommunen nebst konkreten Angeboten an.
Die Geschäftsstellen der Landesgesundheitskonferenz und der Landesrahmenvereinbarung zur Umsetzung des Präventionsgesetzes haben ihre ersten Bewährungsproben mit der Etablierung der Landesgesundheitskonferenz und dem Abschluss der Landesrahmenvereinbarung bereits bestanden. Nun geht es um die konkrete inhaltliche Ausgestaltung und sinnvolle Verbindung beider Prozesse.

 

 

AGETHUR Beiratsmitglied im "Netzwerk Gesunde Arbeit in Thüringen"

Zur Auftaktveranstaltung des „Netzwerkes Gesunde Arbeit in Thüringen“ am 9. Mai 2016 wurde die AGETHUR als Beiratsmitglied berufen. Die Berufungsurkunden überreichte Gesundheitsministerin Heike Werner an die Beiratsmitglieder. Das Netzwerk mit der Geschäftsstelle unterstützt Thüringer Unternehmen bei der Einführung und Umsetzung von Maßnahmen Gesunder Arbeit und ist an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena angesiedelt. Thüringer Unternehmen werden bei der Suche nach bedarfsgerechten und ausgewählten Leistungsangeboten mit einem Anbieterkatalog begleitet. Geplant ist auch die Vergabe eines Thüringer Siegels für Gesunde Arbeit. Mit dem Siegel können sich Thüringer Unternehmen und öffentliche Einrichtungen zertifizieren lassen, die nachweisliches Engagement für die Mitarbeitergesundheit und gesunde Arbeitsbedingungen zeigen.
Im Ausstellerbereich waren die AGETHUR und die Parität Thüringen auch mit dem  Projekt CARDEA 2.0 vertreten, das die Parität Thüringen und die AGETHUR gemeinsam in 2016 und 2017 umsetzen. CARDEA ist als Begleitstruktur im Bereich der Gesundheitsförderung von Langzeitarbeitslosen Ansprechpartner für gesundheitsrelevante Themen der Integrationsbegleiterinnen und –begleiter des Landesarbeitsmarktprogrammes sowie der Integrationscoaches der TIZIAN-Projekte.


Nähere Informationen zum Netzwerk Gesunde Arbeit in Thüringen gibt es unter www.netzwerk-gesundearbeit.eah-jena.de

 

 

Geschäftsstelle Landesrahmenvereinbarung bei der AGETHUR

Das Präventionsgesetz, welches im Juni 2015 verabschiedet wurde, soll die Prävention und Gesundheitsförderung in allen Lebensphasen  und -bereichen stärken. Mit Hilfe einer gemeinsamen Präventionsstrategie sollen einheitliche Ziele und ein einheitliches Vorgehen zu eben jener Stärkung der Prävention und Gesundheitsförderung beitragen. Neben den Bundeseinrichtungen ist auch eine Verankerung auf Landesebene, geregelt durch die Landesrahmenvereinbarung nach § 20f SGB V, vorgesehen. Auf Grundlage der Landesrahmenvereinbarung können die Kranken- und Ersatzkassen, die Träger der gesetzlichen Unfall- und Rentenversicherung und das Land unter Beteiligung der kommunalen Spitzenverbände und der Agentur für Arbeit konkrete Kooperation entwickeln, um Leistungen der Träger bedarfsgerechter zu bündeln.

Um die einzelnen Akteure zu koordinieren und miteinander zu vernetzen und dadurch Kooperationen zu erleichtern, wurde bei der AGETHUR die Geschäftsstelle Landesrahmenvereinbarung eingerichtet. Die Geschäftsstelle Landesrahmenvereinbarung ist seit dem 1.3.2016 von Afra Kern besetzt. Ihre Aufgaben sind die Vor- und Nachbereitung der Sitzungen des Steuerungsgremiums der Landesrahmenvereinbarung, die Evaluierung des Kooperationsprozesses als auch die Öffentlichkeitsarbeit. Für das Qualitätsmanagement und die Bedarfsermittlung auf Grundlage der Gesundheitsberichterstattung wird sich mit der Geschäftsstelle der Landesgesundheitskonferenz abgestimmt, um vergleichbare und transparente Ergebnisse für Thüringen zu schaffen.

 

 

Etablierung der Geschäftsstelle Landesgesundheitskonferenz bei der AGETHUR

Die Landesgesundheitskonferenz agiert künftig als institutionalisiertes Beschlussgremium für Gesundheitsziele und gesundheitspolitische Empfehlungen. Sie behandelt Fragen der gesundheitlichen Lebensbedingungen, der gesundheitlichen Versorgung und der gesundheitlichen Lage der Bevölkerung mit dem Ziel der Koordinierung und Vernetzung. Durch die Etablierung einer Landesgesundheitskonferenz als ständige Institution und mit Fachveranstaltungen in Thüringen wird eine neue Kultur gemeinsamen Handelns im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention entwickelt, welche die Abstimmung und Zusammenarbeit der maßgeblichen Akteure in diesem Bereich verbessern soll.

Zur entsprechenden Koordinierung wurde hierzu eine Geschäftsstelle in Trägerschaft der AGETHUR eingerichtet. Die Geschäftsstelle Landesgesundheitskonferenz wird von Uta Maercker und seit dem 01.03.2016 zusätzlich von Theresa Kuhrt besetzt. Die Aufgaben der Geschäftsstelle beinhalten die strategische Prozessentwicklung der LGK und die Erarbeitung entsprechender Entscheidungsvorlagen für die Landesregierung, die Sammlung und Aufbereitung von Informationen und Hinweisen zu erfolgreichen Praxisbeispielen zur Umsetzung der Gesundheitsziele sowie zur Qualitätsentwicklung. Des Weiteren ist die Geschäftsstelle zuständig für die inhaltliche und methodische Vor- und Nachbereitung der LGK und des Steuerungsausschusses sowie für den Informationstransfer an den Schnittstellen von LGK, Steuerungsausschuss und den Arbeitsgruppen. Weitere Aufgaben umfassen das Veranstaltungsmanagement der LGK, den Aufbau eines Monitoringsystems sowie die Öffentlichkeitsarbeit.

Neues Projekt in der AGETHUR

Seit Januar übernimmt die AGETHUR im Auftrag des Thüringer Gesundheitsministeriums die Koordinierung von Aktivitäten für Kinder psychisch kranker Eltern in Thüringen. Bundesweit geht man von ca. 3 Millionen Kindern aus, die mit mindestens einem psychisch kranken Elternteil zusammenleben. Das Risiko für diese Kinder, später selbst zu erkranken, ist drei- bis vierfach erhöht. Zudem kann die Entwicklung der betroffenen Kinder durch die Erkrankung ihrer Eltern beeinträchtigt werden. Sie leiden oft an Schuldgefühlen, Desorientierung oder Isolierung, zeigen schlechtere Schulleistungen und müssen in den Familien Erwachsenenrollen einnehmen, denen sie nicht gewachsen sind. Daher sind die Kinder eine wichtige Zielgruppe für Prävention und Gesundheitsförderung. Die Anzahl bestehender Angebote für Kinder psychisch kranker Eltern ist allerdings bisher sehr begrenzt.

Die Ziele des Projektes bestehen in der Sensibilisierung, Vernetzung und Beratung zu diesem Thema. Fachkräfte wie Lehrer, Erzieher, Sozialpädagogen und Ärzte sollen im Rahmen von Fachveranstaltungen und Fortbildungen für die Lage der Kinder sensibilisiert werden. Parallel dazu soll ein Runder Tisch zur Vernetzung landesweiter Akteure und Maßnahmenträger entstehen, welcher zum Austausch und zur Strategieentwicklung bezogen auf die Thematik dienen soll. Perspektivisch soll ein Beratungsinstrument entwickelt werden, mithilfe dessen Kommunen beim Aufbau entsprechender Angebote unterstützt werden können. Dabei wird eine enge Zusammenarbeit mit bereits bestehenden Maßnahmenträgern und Vernetzungsstrukturen erfolgen.

Das Projekt ist im Arbeitsbereich "Psychische Gesundheit" angesiedelt.