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Herzlich willkommen bei der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. -AGETHUR-

Auf unserer Homepage haben Sie die Möglichkeit sich über unsere Ziele, Arbeitsschwerpunkte und Projekte zu informieren. Unsere Aufgaben bestehen in der Entwicklung, Erprobung und Evaluation von Modellprojekten sowie der Erarbeitung von Konzeptionen und Medien für die Gesundheitsförderung. Als Interessenvertreter für Gesundheitsförderung und Prävention möchten wir die Gesundheit und die Lebensbedingungen der Thüringer Bürgerinnen und Bürger verbessern. Das kann nur gelingen, wenn entsprechende Aktivitäten koordiniert und vernetzt werden und bereichs- und ressortübergreifend zusammengearbeitet wird. 

 

 

Unsere aktuellsten Informationen finden Sie hier:

Unser Newspicture im Juni 2017

Die Arbeit mit älteren Menschen ist vielfältig und ein Leben im höheren Alter ist gezeichnet von Erlebnissen, Erfahrungen und Geschichten. Das Erlebte zu reflektieren hat Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden älterer Menschen – da waren sich alle Teilnehmenden am Workshop einig. Die AGETHUR lud in Kooperation mit Vorteil Jena Interessierte ein, um über Erfahrungen, Möglichkeiten und Methoden zu sprechen, die Ältere zum Erzählen bringen. Im regen Austausch untereinander wurden methodische Hinweise für die Durchführung von Lebensrückblickgesprächen und Erzählcafés zusammengetragen und der hohe Erfahrungsschatz der Anwesenden konnte genutzt werden, um gegenseitig von- und miteinander zu lernen. Offene Fragen bleiben dennoch: Wie können Demenzerkrankte methodisch bestmöglich integriert werden? Und wie können Anreize geschaffen werden, damit auch jüngere Generationen den Geschichten von Zeitzeugen lauschen wollen? Diese Fragen sollten nicht unbeantwortet bleiben und werden sicher in einer Folgeveranstaltung berücksichtigt werden.

AGETHUR unterwegs!

Immer einsatzbereit und on Tour: Der neue Dienstwagen im Ginkgo-Design der AGETHUR rollt durch Thüringen!

Netzwerk(er) ärgere Dich nicht!? Weniger Frust – mehr Zeit für wichtige Aufgaben!

Ich dreh durch! Ich koche über! Da hab ich so ein Hals! – wer kennt das nicht? Wenn das Miteinander (reden) nicht funktioniert, entsteht Frust, der uns lähmt und uns unnötig viel Energie raubt.

Selbstbestimmt dem Ärger die Macht entziehen - das war das Ziel des diesjährigen Kommunikationsseminars mit der erfahrenen Referentin Alexandra Kramm aus Berlin. Was Ärger eigentlich ist, wie und warum er entsteht und wie wir in schwierigen Situationen bestmöglich reagieren können, um erfolgreicher mit anderen zusammenarbeiten zu können, stand im Mittelpunkt des Tages. Die Teilnehmenden erarbeiteten, diskutierten und erprobten verschiedenste Methoden und Techniken die Kommunikation im (Arbeits-)Alltag erleichtern. Ein bewusster Perspektivwechsel, eine gesunde Portion Humor an der richtigen Stelle und ein individuelles Glücks-ABC sind nur kleine Beispiele, die dem Ärger Abhilfe schaffen können.

Spendenübergabe für Kinder aus suchtbelasteten Familien

Der Runde Tisch „Kinder aus suchtbelasteten Familien“ in Thüringen unter Federführung der Thüringer Fachstelle Suchtprävention führte am 15. Februar 2017 einen Benefizeislauf in Erfurt  durch.

Am 24.05.2017 fand die Übergabe an 4 Projekte für Kinder suchtbelasteter Familien aus Thüringen in Sömmerda statt. Insgesamt 4500€ kamen Dank der fleißigen Läufer und einer Aufstockung durch die Fachstelle zusammen.

Gesundheitsförderung braucht Teamwork!

Wo wohnst du? Lebst du allein oder in einer Familie? Hast du einen Job oder gehst du zur Schule? Und wer unterstützt dich, wenn du Hilfe brauchst?

Vielfältige Einflussfaktoren und Rahmenbedingungen bestimmen unsere Gesundheit. Um die Chancen auf Wohlbefinden für alle Menschen zu verbessern, braucht es Kreativität und kollektives Handeln. Strukturierte Netzwerke in Landkreisen und Städten können den Weg für die Zusammenarbeit bereiten. Das gemeinsame Gespräch ist dabei die Grundlage, um Menschen aus verschiedenen Berufsgruppen zusammen zu bringen und Engagement zu wecken. Denn nur gemeinsam können wir diese Herausforderung meistern.
Im Grundlagenseminar „Netzwerkarbeit - Gesundheitsförderung braucht Teamwork“ setzten sich Teilnehmenden aus unterschiedlichen Bereichen des alltäglichen Lebens am 17.5.2017 in Erfurt mit der Frage auseinander, was ein (kommunales) Netzwerk ist und was das mit Gesundheitsförderung zu tun hat.

Die AGETHUR gab fachliche Impulse zum idealtypischen Aufbau eines Netzwerkes und bot vielfältige Methoden an, um persönliche Erfahrungen zu reflektieren. Dabei erarbeiteten die Teilnehmenden z.B. welche Faktoren den Aufbau eines Netzwerkes erfolgreich machen und welche Rollen sowie Aufgaben es in einem Netzwerk gibt. Haben wir Ihr Interesse an unserem Grundlagenseminar geweckt? Dann sprechen Sie uns einfach an!

Ihre Ansprechpartnerinnen sind Carolin Voigt und Constanze Planert.

 

 

Jahresbericht der AGETHUR 2016

Unseren Jahresbericht 2016 können Sie hier herunterladen.

Ihr AGETHUR-Team

Gesund alt werden – Thema des 6. Netzwerktreffens „Gesunde Kommune“ in Gera

„Es ist ein Geschenk mit 65 Jahren so fit zu sein, wie wir es heute sind“, begann Frau Prof. Schulz von der SRH Fachhochschule Gera ihren Impulsvortrag „ich habe noch 20 Jahre, cool! Und was machen wir jetzt damit?“.

Um gemeinsam die gesamte Lebensspanne in Gera zu gestalten, trafen sich bereits zum 6. Mal die Partner des Netzwerkes „Gesunde Kommune“ am 11. Mai 2017 im Kultur- und Kongresszentrum der Stadt. Diesmal stand das Thema „Gesund alt werden“ im Mittelpunkt. Als „Knotenpunkt“ laufen im Netzwerk nicht nur wichtige Informationen zu vorhandenen Projekten zusammen, die zeigen, wie gesundheitsförderlich das Leben in Gera gestaltet ist. Auch bestehende Bedarfe und Bedürfnisse der Menschen werden gesammelt. Diese „Baustellen“ benötigen eine Zusammenarbeit der Akteure vor Ort, damit alle Bürgerinnen und Bürger von den Angeboten profitieren können.

Kein Problem für die engagierten Netzwerkpartner, die sich am Nachmittag in Kleingruppen mit den erkannten Mängeln auseinandersetzten und vorhandene Ansätze in Gera weiterentwickelten.

Seminar zum Thema "Sexualpädagogisches Arbeiten mit jungen Geflüchteten"!

Die Lebenswelten von Jugendlichen, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, sind vielfältig.
Erlebnisse von Flucht und Migration können – insbesondere bei unsicherer Aufenthaltsperspektive – großen Einfluss auf die Gestaltung von Lebenswelten nehmen.
Wer sind die Menschen, die ankommen? Was bringen sie mit? Was wünschen sie sich von sexueller Bildung?
Diese und weitere Fragen wurden am 28.3.2017 in einem Tagesseminar mit dem Titel: "Sexualpädagogisches Arbeiten mit jungen Geflüchteten" von Helge Jannink, einem Referenten des ISP (Institut für Sexualpädagogik) beantwortet.
Mit den 21 Teilnehmern u.a. aus Schwangerschaftsberatungsstellen, Wohnhäuser, Jugendämter und Streetworkvereine wurden die eigenen Haltungen und Vorannahmen reflektiert.
Die Überprüfung und ggf. Anpassung der bisherigen sexualpädagogischen Praxis, Herausforderungen für Beratungsgespräche und das Kennenlernen hilfreicher Materialien standen weiterhin auf dem Programm von Helge Jannink.

Am Ende des Seminares waren sich alle einig, das Seminar war nur ein Anfang zu einer doch weitreichenden und dauerhaften Herausforderung in der Sexualpädagogik.

 

 

 

Zsuzsanna Majzik aus Erlangen zu Gast in der AG „Interkommunaler Austausch“

Von guten Beispielen lernen – dass wollen die Modellkommunen in Thüringen, welche sich mit dem Aufbau kommunaler Netzwerke zum Thema ‚Gesundheit‘ beschäftigen. Um Erfahrungswissen zu teilen und sich im Prozess gegenseitig zu beraten, treffen sich der Wartburgkreis und die Städte Weimar sowie Gera zweimal im Jahr in den Räumlichkeiten der AGETHUR. Der interkommunale Austausch wurde am 6. April 2017 durch unseren Gast Zsuzsanna Majzik aus dem Sportamt in Erlangen bereichert. Zusammen mit ihrem Kollegen Sebastian Gmehling betreut sie die Geschäftsstelle des Modellprojektes Gesundheitsregionplus von Erlangen-Höchstadt und Stadt Erlangen. In einem mehrjährigen Prozess erarbeitet die Geschäftsstelle unter Einbindung von Fachkräften und Personen verschiedener Zielgruppen eine ressortübergreifende Netzwerkstruktur. Ziel der Koordination ist es, das Thema ‚Gesundheit‘ als Querschnittsthema in der Kommune zu platzieren und bei gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen einzubeziehen. Frau Majzik regte durch ihren Bericht zur strategischen Vorgehensweise und ihre Erfahrungen im Prozess einen intensiven Austausch an und gab neue Impulse für die Weiterentwicklung der Kommunalen Gesundheitsförderung in Thüringen.
Wir danken Frau Majzik herzlich für ihren Besuch und ihre vielen Anregungen!

Die AGETHUR auf dem Kongress "Armut & Gesundheit"

Wie in gewohnter Weise war die AGETHUR auf dem Kongress Armut & Gesundheit in Berlin vom 16./17. März 2017 vertreten. Der Kongress bot eine Plattform, um sich mit relevanten Akteuren bundesweit zu vernetzen, über verschiedene Ansätze in den Austausch zu treten und Impressionen zu sammeln. Neben der Teilnahme an spannenden Fachforen, Learning Cafés und Podiumsdiskussionen gestalteten wir dieses Jahr ein Learning Café ausgehend vom Projekt CARDEA 2.0 mit dem PARITÄTISCHEN zum Thema „Gesundheitsförderung im Beratungsprozess bei Erwerbslosen“.

Ein besonderes Highlight im Programm war die Verleihung des Carola-Gold-Preises. Mit der Auszeichnung werden in jedem Jahr zwei Personen geehrt, die sich in herausragender Weise für Gesundheitliche Chancengleichheit einsetzen. In diesem Jahr überreichte Gesine Bär (Professorin für partizipative Ansätze in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften) den Preis an Dr. Enikö Bán. Als Amtsärztin des Gesundheitsamtes Weimar engagiert sie sich seit vielen Jahren im Bereich der Kommunalen Gesundheitsförderung für die Stadt Weimar.
Wir sind sehr stolz und gratulieren herzlich zu dieser Auszeichnung!

Learning Café CARDEA
Enikö Bàn mit Mitarbeiterinnen der AGETHUR

Besuch der Thüringer Landesgeschäftsführerin der BARMER in der AGETHUR-Geschäftsstelle

Die Landesgeschäftsführerin der BARMER, Birgit Dziuk (3. v. l.) sowie der Pressesprecher der BARMER in Thüringen, Robert Büssow (3. v. r.) mit Vorstandsmitgliedern und Mitarbeiterinnen der AGETHUR

Nachdem Frau Dziuk seit Januar 2017 die Leitung der BARMER-Landesvertretung in Thüringen übernommen hat, besuchte sie am 8. März 2017 erstmals die AGETHUR-Geschäftsstelle in Weimar.

Im Beisein des AGETHUR-Vorsitzenden, Herrn Prof. Haberbosch und seiner Stellvertreterin, Frau Keding-Bärschneider, kam sie mit der AGETHUR sehr schnell ins Gespräch zu den verbindenden Themen Gesundheitsförderung und Prävention. Hier können die BARMER und die AGETHUR auf eine bereits langjährige Tradition im Bereich der schulischen Gesundheitsförderung zurückblicken. Die hat sich in den letzten Jahren bei der Landeskoordination des Projektes „Verrückt? Na und“ durch die AGETHUR intensiviert. Die BARMER ist hier als ein engagierter Förderer von Projekten zur Stärkung der psychischen Gesundheit bekannt. Gerade unter den Bedingungen der Umsetzung des Präventionsgesetzes in Thüringen gilt es qualitätsgesicherte Maßnahmen zu verstetigen und zu verbreiten.

Übereinstimmend kamen alle Beteiligten zu dem Ergebnis, dass dies sicher nicht der letzte engere Arbeitskontakt gewesen sein wird.

Eislaufen für Kinder aus suchtbelasteten Familien

Der Runde Tisch „Kinder aus suchtbelasteten Familien“ in Thüringen unter Federführung der Thüringer Fachstelle Suchtprävention führte am 15. Februar 2017 im Rahmen der jährlichen, bundesweiten Aktionswoche „Kinder aus Suchtfamilien“ einen Benefizeislauf in Erfurt in der Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle durch. Dabei wurde durch jede gelaufene Runde 1 € durch Sponsoren gespendet, welcher in Thüringer Angebote für Kinder aus suchtbelasteten Familien fließt. Die AGETHUR als ein Partner des Runden Tisches war unterstützend bei der Planung und Durchführung mit vor Ort. Über 350 engagierte Läufer drehten voller Elan ihre Runden, hatten Spaß und liefen für den guten Zweck.

Netzwerktreffen „Leben im Quartier!?“ am 2.2.2017

Die Arbeit in Thüringer Quartieren und Nachbarschaftsprojekten ist bunt, herausfordernd und vielfältig. Verschiedenste Ideen, Feste oder Angebote wollen entwickelt, initiiert und umgesetzt werden. Da kann es nur erfolgsversprechend sein, wenn ähnlich agierende Akteure miteinander ins Gespräch kommen. Hierfür lud die AGETHUR in Kooperation mit dem Soziokulturellen Forum der Marie-Seebach-Stiftung alle interessierten Akteure Thüringer Landkreise und unterschiedlicher Träger ein, um von- und miteinander zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen.

15 Teilnehmer nahmen dieses Angebot an, lauschten dem Erfahrungsschatz der geladenen Referentin Dorothea Petrich vom Tausend Taten e.V. in Jena und diskutierten anschließend über aktuelle Herausforderungen im Tagesgeschäft der Quartiersarbeit. Alle Anwesenden konnten von den verschiedenen Arbeits- und Sichtweisen der Anderen profitieren. Ausgewählte Moderations-Methoden unterstützten einen strukturierten Austausch untereinander, so dass einer Wiederholung im Herbst 2017 nichts im Wege stehen sollte.

 

 

Neuer Methodenkoffer zur (sexuellen) Vielfalt ab sofort im Einsatz

Im letzten Jahr wurde im Rahmen der Hirschfeld-Tage gemeinsam von sexualpädagogischen Fachkräften der pro familia, von LSBTI-Vertreter_innen des Jenaer Aufklärungsprojektes miteinanders und von der Koordinierungsstelle Aidsprävention und Sexualpädagogik (Agethur) ein Material- und Methodenkoffer erarbeitet, der Kindern und Jugendlichen den Umgang mit Vielfalt erleichtern soll.

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Arbeitsmarktintegrative Gesundheitsförderung im Rückblick

Das erste spannende Jahr im Kooperationsprojekt CARDEA 2.0 mit dem PARITÄTISCHEN Landesverband Thüringen e.V. neigt sich bereits dem Ende zu. Hinter uns liegen viele spannende Veranstaltungen, die wir mit Ihnen teilen möchten. Aber auch für das kommende Jahr stehen bereits verschiedene Formate an. Besuchen Sie für nähere Informationen gerne die dazugehörige Homepage. Im dortigen Newsletter finden Sie außerdem interessante Links und Anregungen zum Weiterlesen über das Projekt hinaus.

 

 

Fortbildung "Ernährung und Bewegung in der Schwangerschaft"

Um Schwangere in Fragen der Ernährung und Bewegung gut begleiten und  praktische Tipps an die Hand geben zu können fand am 7. Oktober 2016 die Fortbildung zu „Ernährung und Bewegung in der Schwangerschaft“ in Kooperation mit dem Klinikum Weimar und dem Netzwerk „Gesund ins Leben - Junge Familie“ statt.
Neben den einheitlichen Handlungsempfehlungen wurden spezielle Ernährungsformen wie die vegetarische und vegane Ernährung in der Schwangerschaft diskutiert. Von den Teilnehmern wurde zurückgespiegelt, dass es besonders im Bereich der Bewegung unter den Schwangeren noch viele Unsicherheiten gibt. Ergänzend zu den Ernährungs- und Bewegungsempfehlungen wurden Grundlagen der motivierenden Gesprächsführung aufgegriffen, um so auch die Umsetzung der Empfehlungen in die Familien hinein besser unterstützen zu können.
Die Dokumentation der Fortbildung finden Sie hier.

Preisverleihung des 6. Kreativwettbewerbs zum Thema "Liebe und Freundschaft"

Am 28. September 2016 wurden in Gera die Gewinner des Kreativwettbewerbs zum Thema „Liebe und Freundschaft“  geehrt. Melanie Schönheit von der Koordinierungsstelle Aidsprävention und Sexualpädagogik überbrachte den Gewinnern das Preisgeld und eine Urkunde. Der 1. Platz und somit 250,- Euro Preisgeld ging an die Erich Kästner Grundschule in Gera. Emma Anhalt reichte mit Ihrer Klasse das Siegerbild ein und freut sich nun, mit ihrem Bild auf der Titelseite des neuen AGETHUR-Stundenplans zu sein. Frau Dube, die Klassenlehrerin, war richtig stolz auf ihre Schützlinge und belohnte sie mit einem Tagesausflug nach Jena ins Zeiss Planetarium. Der 2. Platz ging an die Parkschule in Weimar mit 150 Euro Preisgeld und der 3. Platz ging ebenfalls nach Gera in die Hans-Christian-Andersen Grundschule mit 100 Euro Preisgeld. Der neu gestaltete Stundenplan von der Illustratorin “Frollein Motte“ wurde 10.000 mal gedruckt und wird nun in Thüringen verteilt.

Zu den Siegerbildern geht's hier.

 

 

 

 



Der 6. Love Island Koffer geht auf Reisen!

Übergabe des Love Island Koffers, v.l.n.r. Berit Rothe (Schwangerschaftsberatungsstelle Eisenberg), Melanie Schönheit (AGETHUR), Dietmar Möller (1.Beigeordneter des Saale-Holzland-Kreises), Katharina Rempke (Gesundheitsamt), Robert Werkmeister (Koordinator für Schulsozialarbeit)

Am 31.8.2016 war es soweit, der 6. Love Island Koffer wurde offiziell unter Beteiligung der örtlichen Presse dem Gesundheitsamt Saale-Holzland-Kreis überreicht. Bereits im letzten Jahr wurden im Landkreis die Schulsozialarbeiter und die Schwangerschaftsberatungsstelle zum sexualpädagogischen Projekt Love Island geschult. Da jedoch alle bereits bestehenden Love Island Koffer in Thüringen fest verliehen sind, wurde ein neuer gelber Koffer samt Inhalt angeschafft. Ganz zur Freude von Katharina Rempke, zuständig für Gesundheitsförderung und Gesundheitsberichterstattung im Landkreis, die bereits die Schulung organisiert hat und nun die Einsätze des Koffers für die Schulsozialarbeiter koordinieren wird. Der Koffer ist für Jugendliche ab 14 Jahren geeignet und für mehrtägige Projekttage vorgesehen.
Neben dem Saale-Holzland-Kreis haben auch Nordhausen, Hildburghausen, der Ilm-Kreis, die pro familia in Weimar und die Aidshilfe in Erfurt einen Love Island Koffer. 

Für weitere Informationen steht Ihnen Melanie Schönheit von der Koordinierungstelle Aidsprävention und Sexualpädagogik zur Verfügung.

 

 

Die Pflege krankt - was nun?!

Wer sich im Berufsfeld der Pflege engagiert und auskennt, weiß, dass Helfen, Pflegen und Unterstützen nicht immer „easy going“ ist! Der aktuelle Pflegealltag ist geprägt von psychischen, physischen Belastungen, Fachkräftemangel und hohem Krankenstand, vor allem dann, wenn demenzerkrankte Menschen umsorgt werden wollen. Wie kann die Situation in einer Pflegeeinrichtung wieder gesunden? Ist Achtsamkeit und das Wahrnehmen der eigenen Grenzen, Wünsche und Bedürfnisse der Weg, die eigene Gesundheit zu schützen?

Dieser Ansatz wird in einem speziellen „Ressourcenstärkenden Training für (Pflege-)Fachkräfte“ genauer unter die Lupe genommen. Gemeinsam mit der Referentin Doris Voll aus Jena will die AGETHUR herausfinden, was Pflegekräfte und deren Leitungspersonen stärkt. Am 28.06.16 war der Startschuss gefallen und Frau Voll referierte über Hintergründe und Zusammenhänge, um die eigenen Ressourcen und das persönliche Wohlbefinden wieder entdecken und nutzen zu können. Methodische und inhaltliche Grundlage bot das in der Schweiz entwickelte Züricher Ressourcen Modell. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren begeistert vom ersten Teil des Trainings. Am 11.08.16 folgt der zweite Teil – und es wird nicht der letzte gewesen sein!