"Auf- und Ausbau von kommunalen Netzwerken in der Gesundheitsförderung"
Im Rahmen des Thüringer Gesundheitszieleprozesses wurde dem Auf- und Ausbau kommunaler Netzwerkstrukturen in der Gesundheitsförderung die notwendige gesundheits- und sozialpolitische Bedeutung beigemessen.
Der verhältnispräventiv ausgerichtete Gesundheitszielbereich „Entwicklung von bedarfsgerechten und qualitätsgesicherten Strukturen und Angeboten der Gesundheitsförderung“ gab den entsprechenden Raum für die Erarbeitung des Teilzieles „Kommunale Netzwerkstrukturen zum Thema Gesundheit sind etabliert und durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst koordiniert“. Dieses Teilziel entspricht dem geäußerten Bedarf der Akteure der Gesundheitsförderung nach verstärkter Koordinierung und bereichsübergreifender Vernetzung und Kooperation.
Die Initiierung Runder Tische Gesundheit durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst stellt das strukturelle Zentrum der strategischen Vorgehensweise dar. Der Runde Tisch Gesundheit bildet hierbei die Basis für die Durchführung kommunaler Gesundheitskonferenzen. Als partizipative Methode sollen die Gesundheitskonferenzen dazu beitragen, klare und abgestimmte Vorgehensweisen sozialraumbezogener verhaltens- und verhältnispräventiver Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.
Die AGETHUR koordiniert und unterstützt den Öffentlichen Gesundheitsdienst bei dem Aufbau Runder Tische Gesundheit sowie bei der Durchführung kommunaler Gesundheitskonferenzen anhand zweier Maßnahmenstränge:
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Begleitung und Unterstützung von 2 Modellregionen für die Initiierung Runder Tische Gesundheit (AG "Runde Tische Gesundheit")
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Schulung aller Thüringer Amtsärzte zum Thema Kommunale Gesundheitskonferenzen (Organisation, Kooperation, Moderation)
>>> Amtsarzt-Dienstberatung, 4. März 2009, Weimar "Organisation kommunaler Gesundheitskonferenzen" (Vorträge)
>>> Fortbildungsveranstaltung für Thüringer Amtsärzte und Gesundheitsförderer zum Thema: Durchführung von Gesundheitskonferenzen, Kooperation und Moderation in der Netzwerkarbeit am 6./7. Oktober 2010 in Jena (Vorankündigung)

Partner
Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Thüringer Landesverwaltungsamt, Gesundheitsämter
Zielgruppe
Amtsärzte, Gesundheitsförderer und Gesundheitsförderinnen
Ansprechpartnerin
Frau Melanie Schieck
Inhaltliche und fachliche Unterstützung des Prozesses durch das NEXUS Institut, Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung Berlin


