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Fachtagungen

2011

Werkstatt Quartier - Gemeinsam Kriterien guter Praxis der Gesundheitsförderung für die Arbeit mit sozial Benachteiligten erschließen, 26./27. Mai 2011

Am 26./27. Mai 2011 trafen sich 22 Teilnehmer aus Quartiersmanagement, Gesundheitsförderung der Kommune und der AOK PLUS in der Stiftung Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar. Ziel der zweitägigen Veranstaltung war es, Kriterien der Guten Praxis vorzustellen, ausgewählte Kriterien näher zu vermitteln und dabei anzuregen, diese gewinnbringend in die eigene alltägliche Arbeit zu integrieren. „Bei der Entwicklung neuer Maßnahmen im Quartier sollte die Nutzung der Kriterien zur prinzipiellen Herangehensweise werden“, so Dr. Dorit Helbig vom Regionalen Knoten Thüringen.

3 Kriterien um die Gute Praxis konnten dabei intensiviert werden. Nach einem theoretischen Input wurde das vermittelte Wissen in Kleingruppen am praktischen Beispiel geübt und anschließend miteinander diskutiert. Alle Teilnehmer schätzten die Veranstaltung als Erfolg. „Ich habe erkannt, dass es sinnvoll ist, vor Maßnahmenbeginn Ziele, Zielgruppe und Wirkungswege klar und prägnant darzustellen. Ursprünglich dachte ich, das sei ein bloßer Mehraufwand“, so eine Teilnehmerin.  Den Veranstaltern ermöglichte der Workshop wiederum, den Kontakt zur Praxis zu intensivieren und weitere Unterstützungsmöglichkeiten seitens des Regionalen Knotens für die Quartiere zu erkennen. Lobend wurde die Zusammenführung von Theoretikern und Praktikern erwähnt. Der Zeitraum von zwei Tagen inklusive organisierter Übernachtung wurde von allen Teilnehmern als anregend und ergiebig empfunden.

Veranstalter war der Regionale Knoten Thüringen von der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. – AGETHUR. Inhaltlich ausgestaltet und geplant wurde der Workshop gemeinsam mit den Partnern des Kooperationsverbundes bei Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. Herzlich zu danken ist außerdem den finanziellen Unterstützern dieser Veranstaltung, der AOK PLUS.

Einladung / Anmeldung

 

 

 

 

Fachtag "Jugendhilfe trifft Gesundheitsförderung - Zukunft gemeinsam gestalten"

Gesundheitsministerin Heike Taubert bei ihren Folgerungen zum 13. Kinder- und Jugendbericht für Thüringen

Fachleute diskutieren Kooperationsmöglichkeiten

Um Kindern und Jugendlichen ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen, müssen Kinder- und Jugendhilfe und Gesundheitsförderung in Zukunft stärker kooperieren. Dies war das einheitliche Plädoyer des 13. Kinder- und Jugendberichts „Mehr Chancen für Gesundes Aufwachsen – Gesundheitsbezogene Prävention und Gesundheitsförderung in der Kinder- und Jugendhilfe“ der Bundesregierung aus dem Jahr 2009. Wie eine solche Verzahnung in der Praxis konkret realisiert werden kann, wurde nun auf der Fachtagung „Jugendhilfe trifft Gesundheitsförderung - Zukunft gemeinsam gestalten“ am 31. März in Erfurt diskutiert.

Anlass der Veranstaltung war der Thüringer Landesbericht zu Folgerungen aus dem 13. Kinder- und Jugendbericht. Der 150-seitige Empfehlungskatalog fasst die Folgerungen aus dem 13. Kinder- und Jugendbericht für das Bundesland Thüringen zusammen. In Thüringen ist es gesetzlich geregelt, dass ein Landesbericht zum jeweiligen Bundesjugendbericht erstellt werden muss. Diesen Weg der Berichterstattung wählt bisher kein weiteres Bundesland. Der Landesbericht entstand unter Beteiligung der Fachverbände der Jugend-, Behinderten- und Sozialhilfe, der Landkreise und kreisfreien Städte sowie freien Trägern. Im Herbst des vergangenen Jahres der Landtag über die Folgerungen der Landesregierung aus dem 13. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung informiert.
„Wir haben uns in Thüringen intensiv mit dem 13. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung auseinandergesetzt. Daraus ist ein Landesbericht entstanden, der Empfehlungen für die Arbeit vor Ort gibt. Jetzt folgt mit der Fachtagung „Jugendhilfe trifft Gesundheitsförderung“ der nächste Schritt. Es geht darum, die Empfehlungen für die einzelnen Ebenen mit Fachleuten zu diskutieren und Schritte für die Umsetzung abzuleiten“, so Thüringens Sozialministerin Heike Taubert in Ihrer Eröffnungsrede.

Die Veranstaltung verstand sich sowohl als politischer Aufruf als auch eine Aufforderung an Akteure, Gesundheitsförderung und Jugendhilfe systematisch und strukturiert miteinander zu verknüpfen. Die Resonanz zeigte, dass insbesondere die Praxis ein großes Interesse am Thema zeigt und gemeinsamen Entwicklungen offen gegenübersteht. Über konkrete Beispiele hinaus standen vor allem gemeinsame Fachstandards zwischen Gesundheitsförderung und Jugendhilfe im Mittelpunkt der Diskussion.

Der Einladung des Thüringer Ministeriums für Soziales, Familie und Gesundheit und der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. – AGETHUR-, waren etwa 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugend-, Sozial-, Schul- und Gesundheitsämter, der freien Träger der Jugendhilfe, der Krankenkassen und der Einrichtungen der Gesundheitsförderung gefolgt.

⇒ Weitere Information zur Veranstaltung sowie Tagungsdokumentationen finden Sie auf der Homepage zum Thüringer Gesundheitszielprozess.

 

2010

Workshop „Gesundheitsförderung im Stadtteil/Quartier“

Zu einem 2-tägigen Workshop wurden am 25.-26.03.2010 Vertreter der beiden Arbeitsbereiche Stadtentwicklung und kommunale Gesundheitsförderung aus Sachsen und Thüringen eingeladen. Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam durch die AOK PLUS sowie die Regionalen Knoten und Zentren für Bewegungsförderung jeweils aus Sachsen (Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V.) und Thüringen (Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. - AGETHUR).

Diskutiert wurde über die Ist-Situation der beiden Arbeitsbereiche um anschließend Bedarfe im Hinblick auf ein integriertes Zusammenwirken aufzugreifen. Übergeordnete Fragestellung der Veranstaltung war, weshalb Quartiere für Gesundheitsförderung ideale Settings darstellen und wie diese in die Quartiersarbeit integriert werden kann. In ihrer Konzeption legte die Veranstaltung ihren Schwerpunkt auf den wechselseitigen Austausch der Akteure. Es ging weniger darum Patentrezepte vorzustellen, sondern gemeinsam auszuloten, wie eine wirkungsvolle Zusammenarbeit aller vor Ort Beteiligten gelingen kann. Ziel der Veranstaltung war es, die Bedürfnisse und Ressourcen der Partner sowie Wege zur wechselseitigen Unterstützung herauszuarbeiten sowie zu motivieren, Gesundheitsförderung als Thema im Quartier bewusst aufzugreifen.


Zum Auftakt der Veranstaltung stellte die Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V. Befragungsergebnisse einer Erhebung bei Quartiersmanagern zum Stand der Gesundheitsförderung und ihren Perspektiven in der Quartiersarbeit in Sachsen vor. Zur Strukturierung der anschließenden Diskussionsrunden wurde u.a. die Methode des „World-Cafe“ verwendet. In Regionalgruppen erarbeiteten die Teilnehmer Handlungsschritte, um das Thema in den beiden Bundesländern voranzubringen. Konkrete Arbeitshilfen wurden den Teilnehmern mit der Toolbox „Aktiv werden für Gesundheit“ des Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ an die Hand gegeben.

Als praktischen Handlungsansatz rief die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. – AGETHUR – den Wettbewerb „Wir knüpfen Netzwerke für mehr Bewegung“ aus.

Die Dokumentation der Veranstaltung können Sie hier herunterladen.

2009

Workshopreihe "Wie begleite ich mein tun?"

Praxishilfen zur Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung, Sozialen Arbeit und für den Bildungsbereich

  • „Partizipative Qualitätsentwicklung“ am 29.04.2009
  • „Qualitätsentwicklung anhand der Selbstevaluation“am 10.06.2009
  • “quint-essenz: Qualität entwickeln mit System“ am 29.09.2009

 

jeweils 9.30 –15.30 Uhr

Programmflyer

Die Workshopreihe findet im Rahmen des Thüringer Gesundheitszieleprozesses statt.

 

2008

„Qualität – aber wie?“ Praxishilfen für die Gesundheitsförderung, Soziale Arbeit und den Bildungsbereich 02.12.2008
Im Rahmen der Fachtagung wurden praxisnahe Instrumente der Qualitätsentwicklung für den Anwendungsbereich der Gesundheitsförderung und Prävention vorgestellt werden. Kernelement der Fachtagung waren 2 Workshops, die eine intensive methodische Arbeit und fachlichen Austausch ermöglichten.
Programmflyer


Beiträge der Referenten

Dr. Hubert Studer, Büro für Qualitätsentwicklung, Zürich
„Qualitätsentwicklung mit quint-essenz“
Vortrag im Plenum
Beitrag im Workshop

Holger Kilian, Gesundheit Berlin e.V.
„Kriterien guter Praxis in der Gesundheitsförderung“
Vortrag im Plenum

Meike König, Richard Jourdant, Eltern AG, Magdeburg
„Eltern AG“
Beitrag im Workshop

Frau Bill von Armut und Gesundheit in Deutschland e.V., Mainz, hat zu ihrem Beitrag umfangreiche Materialien zur Verfügung gestellt, die in der Geschäftsstelle der AGETHUR angefragt werden können.

Regionalkonferenz „Frühe Hilfen zur Förderung der Kindergesundheit“ 10.11.2008
Fokus der Veranstaltung war die Verzahnung Früher Hilfen zur Förderung der Kindergesundheit mit der sozialen Stadtentwicklung. Bisher ist das Handlungsfeld Gesundheit eher unterrepräsentiert in den Handlungsfeldern des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“. Dennoch haben viele Maßnahmen und Angebote aus anderen Handlungsfeldern, wie z.B. Verkehr, Wohnumfeld, Bildung, gesundheitsfördernde Effekte. Vor allem Kinder mit sozialen und gesundheitlichen Risiken brauchen eine Förderung von Anfang an. Hilfen für betroffene Familien müssen früh in deren Lebenswelt verankert werden. Hier bieten sich Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf als Ort für Interventionen an, da unterschiedliche Risiken für ein gesundes Aufwachsen hier häufig zusammentreffen. Thematische Schwerpunkte der Veranstaltung waren u.a. in Anlehnung an den Nationalen Aktionsplan „IN FORM“ Gesunde Ernährung und Bewegung. Zum anderen wurden Unterstützungsprogramme für junge Familien vorgestellt.
Programmflyer
Dokumentation

Frühe Hilfen zur Förderung der Kindergesundheit 16.06.2008
Aufbauend auf der Fachtagung im Jahr 2007 wurde zunächst danach gefragt, wie die Unterstützung von Eltern und Kindern in der grundlegenden Spannung zwischen der Freiheit und Verantwortung der Eltern, die es immer auch zu unterstützen gilt, und der öffentlichen Verantwortung für das gesunde Aufwachsen der Kinder erfolgen muss. Darüber hinaus wurden ausgewählte Praxisbeispiele vorgestellt sowie die Chancen, Stolpersteine und Grenzen vernetzenden Agierens thematisiert.
Programmflyer

Beiträge der Referenten

Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, Institut für Wirtschaftslehre des Privathaushalts und Familienwissenschaft, Universität Gießen
„Gemeinsam Eltern und Kinder stärken – zwischen Freiheit und öffentlicher Verantwortung“
Abstract
Vortrag

Dirk Fehrensen, Mitarbeiter Sozialdezernat, Stadtverwaltung Gera
„Ein guter Start ins Kinderleben“ Umsetzung des Landesmodellprojektes in Gera
Vortrag

Ulrike Dittmar, Familienhebamme
„Als Familienhebamme im Einsatz“ Praxiserfahrungen aus Altenburg
Flyer zum Netzwerk Altenburger Land

Tamara Wedel, Familienzentrum in Schmalkalden
„Hausbesuchsdienste“
Vortrag

Brigitte Kozlik, LAG Kinder- und Jugendzahnpflege
„Gesunde Zähne von Anfang an“
Vortrag

2007

Frühe Hilfen zur Förderung der Kindergesundheit 12.07.2007
Vor allem Kinder mit sozialen und gesundheitlichen Risiken brauchen eine Förderung von Anfang an. Hilfen für betroffene Familien müssen früh in deren Lebenswelt verankert werden. Wichtig ist hierbei, dass die einzelnen Bausteine einer Maßnahmenkette verzahnt ineinandergreifen, damit das Frühwarnsystem reibungslos funktionieren kann. Im Rahmen des Fachtages werden unterschiedliche Angebote aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich zur frühen Förderung von Kindern vorgestellt.
Programmflyer

Beiträge der Referenten

Dr. Monika v. d. Knesebeck, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Materialien der BZgA zur frühen Förderung der Kindergesundheit „Ich geh zur U! Und Du?“ und „Elternordner – Gesund groß werden“
Vortrag

Mechthild Paul, Nationales Zentrum für frühe Hilfen
„Das Nationale Zentrum für Frühe Hilfen“ Aufgaben, Arbeitsschwerpunkte und Perspektiven
Vortrag

Elke Pirrhs, Landeshebammenverband Thüringen e.V.
„Familienhebammen in Thüringen“ Umsetzung des Konzeptes und erste Praxiserfahrungen
Vortrag

Jutta Gebauer, Jugendamt Kyffhäuserkreis
„Ein guter Start ins Kinderleben“ Vorstellung des Landesmodellprojektes anhand der Umsetzung im Kyffhäuserkreis
Vortrag

2006

"Gesundheit geht durch den Magen - Wege zu einem gesundheitsförderlichen Ernährungs- und Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen" 31.05.2006
Es wurden Interventionen zur Förderung eines gesunden Ernährungs- und Bewegungsverhaltens vorgestellt, gemeinsam diskutiert und ausgetauscht, um ausgehend von erfolgreichen Modellen Maßnahmen zur Prävention des Übergewichts in Thüringen ausbauen bzw. neu entwickeln zu können. Ziel der Veranstaltung war es, Wege herauszuarbeiten, um betroffene Personen mit Kompetenzen bezüglich ihres eigenen Gesundheitsverhaltens und das ihrer Familien sowie in Bezug auf die Haushaltsführung ausstatten zu können.
Zur Fachtagung ist eine Dokumentation erhältlich.

2005

"Bildung + Stadtteilarbeit = Gesundheit?! 2. Fachtagung zur Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit in Thüringen" 06.07.2005
Die Tagung knüpfte an die Ergebnisse der Veranstaltung des Vorjahres an. Es wurden integrative Konzepte zur Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit aus den Bereichen Bildung und Stadtentwicklung vorgestellt.
Zur Fachtagung ist eine Dokumentation erhältlich.

2004

"Gesundheitliche Chancengleichheit in Thüringen. Potentiale und Perspektiven" 2004
Die AGETHUR veranstaltete am 29.06.2004 eine Fachtagung zum Thema "Gesundheitliche Chancengleichheit in Thüringen. Potentiale und Perspektiven". Die Tagung war ein Forum für die Vorstellung bereits existierender Angebote zur Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit in Thüringen und gab Gelegenheit für einen wechselseitigen Austausch über wirksame Strategien zur Gesundheitsförderung mit sozial Benachteiligten. Zu der Fachtagung ist eine Dokumentation erhältlich.