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Psychische Gesundheit als implizites und arbeitsgruppenübergreifendes Ziel im Thüringer Gesundheitszieleprozess

Im Rahmen des Thüringer GZP wurde das Thema erstmals 2009 auf dem Fachtag „Gesundheitspsychologie“ aufgegriffen. Im Ergebnis der Veranstaltung zeigte sich, dass vonseiten der Beteiligten ein großer Bedarf gesehen wird, psychische Gesundheit im Sinne der Stärkung von Ressourcen und Kompetenzen als Querschnittsthema in alle Gesundheitszielbereiche einzugliedern bzw. verstärkt zu bearbeiten und diesbezüglich einen Austausch zwischen den AGs zu befördern.

Bei jedem der Zielbereiche gibt es starke Zusammenhänge mit dem Thema, da die psychische Gesundheit eines Menschen eng verbunden ist mit der Wahrscheinlichkeit des Auftretens physiologischer Erkrankungen wie Adipositas oder Brustkrebs sowie natürlich mit dem Auftreten verschiedenster psychologischer Störungsbilder wie Depression, Burnout, Suchtmittelmissbrauch oder psychosomatische Erkrankungen. Daraus ergeben sich Konsequenzen für unterschiedliche Lebensbereiche eines Menschen (z.B. Ausbildung, Beruf, Familie).

Ziel des Projektes ist, alle Akteure des GZP sowie auch die Fachöffentlichkeit für die Bedeutung von psychischer Gesundheit in allen Lebensbereichen und allen Altersgruppen zu sensibilisieren. Außerdem soll die Förderung von psychosozialen Ressourcen ein implizites Ziel aller Arbeitsgruppen werden und entsprechende Maßnahmen entwickelt bzw. weiterentwickelt werden. Gemeinsam mit den Arbeitsgruppen sollen Anknüpfungspunkte an die bisherige Arbeit und Strategien für eine sinnvolle Integration des Themas erarbeitet werden.


Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Ansprechpartnerin: Dr. Victoria Obbarius