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Entwicklung und Sicherung von Qualität

Gesundheitsförderung und Prävention bekommen nicht zuletzt durch das kommende Präventionsgesetz eine wachsende Bedeutung. Der Aspekt Qualität spielt dabei stets eine entscheidende Rolle. Dies gilt zum einen, um Wirksamkeit und Nachhaltigkeit zu gewährleisten, zum anderen, damit sowohl personelle, zeitliche als auch finanzielle Ressourcen sich letztlich dort auszahlen, wofür sie gedacht sind, nämlich zur Unterstützung der Thüringer Bürgerinnen und Bürger.

Daher ist es ein Ziel, die Qualität der Gesundheitsförderung und Prävention in Thüringen kontinuierlich praxisorientiert weiterzuentwickeln.  Als Anknüpfungspunkte nutzen wir dafür bereits bestehende Strukturen wie etwa die der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit.

 

Aktuell

Im Rahmen des BZgA geförderten Projektes „Gesundheitsförderung in Lebenswelten – Entwicklung und Sicherung von Qualität“ und dem Unterprojekt „Qualitätsentwicklung am Beispiel der Adipositasprävention in Kindertagesstätten unter Nutzung der Kooperationsstruktur des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit“ finden Bestandsanalysen mittels Fokusgruppen in den verschiedenen Settings statt, um zu erfahren, inwiefern die einzelnen Akteurinnen und Akteure bereits mit dem Thema Qualität Erfahrungen haben und bestehende Instrumente und Verfahren nutzen bzw. wie der Umgang damit erfolgt.

Die aus diesem partizipativen Prozess gewonnenen Erfahrungen gewährleisten, dass davon abgeleitete Handlungsschritte an Bestehendem ansetzen und den tatsächlichen Bedarfen und Bedingungen vor Ort entsprechen, um adressatenrelevant handeln zu können. Dies kann des Weiteren dazu beitragen, verbindliche Koordinationsfunktionen für die Gesundheitsförderung in Lebenswelten auf Ebene der Kommune, des Stadtteils und des Quartiers auszubauen und gleichzeitig beispielhaft einen Beitrag zur bundesweiten Vernetzung von landesspezifischen Qualitätsnetzwerken leisten.



Ausblick

Perspektivisch sollen für das kommende Jahr bedarfsgerechte Unterstützungsangebote für Träger von Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung ihrer Angebote auch im Hinblick auf die Anforderungen des Präventionsgesetzes entwickelt werden.

 

Ansprechpartnerin:
Maria Sauerbrei