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Psychische Gesundheit

Laut Weltgesundheitsorganisation (2007) gibt es keine Gesundheit ohne psychische Gesundheit. Psychosoziale Faktoren haben einen Einfluss in jeder Lebensphase und in jedem Lebensbereich und sind mit der Wahrscheinlichkeit des Auftretens physiologischer und psychischer Erkrankungen verbunden. Demnach ist die Förderung der psychischen Gesundheit ein zunehmend wichtiges gesellschaftliches und gesundheitspolitisches Anliegen.

Der Arbeitsbereich „Psychische Gesundheit" wurde durch das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit initiiert und die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. im Februar 2011 mit dessen Bearbeitung beauftragt. Die Vision ist es, das Thema "Seelische Gesundheit" und die Stärkung psychosozialer Ressourcen als feste Bestandteile der Gesundheitsförderung in Thüringen zu etablieren.

Ziele des Arbeitsbereiches sind:

  • Die Sensibilisierung der Fachöffentlichkeit in Thüringen zur Bedeutung von psychischer Gesundheit in allen Lebensbereichen und Altersphasen im Rahmen von Fortbildungen und Fachveranstaltungen zu ermöglichen.

  • Den Fokus auf die Stärkung von personalen und sozialen Ressourcen als Strategie zur Förderung der psychischen Gesundheit (Salutogenetischer Ansatz) zu legen.

  • Die Vernetzung und Kooperation von Akteuren und Maßnahmenträgern in Regionen und Landkreisen Thüringens zu unterstützen und zu begleiten.

  • Die flächendeckende Implementation von qualitätsgesicherten Maßnahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit zu koordinieren.

  • Transparenz für die Fachöffentlichkeit zu schaffen, beispielsweise über Angebote und Maßnahmen zur psychischen Gesundheit in Thüringen.

 

Landeskoordination "Verrückt? Na und! Seelisch fit in Schule und Ausbildung"

Seit 2013 hat die AGETHUR im Rahmen des Arbeitsbereiches die Landeskoordination zur flächendeckenden Einführung des Schulprojektes "Verrückt? Na und! Seelisch fit in Schule und Ausbildung" übernommen. Damit verbunden ist der Aufbau und die Begleitung von Netzwerken für seelische Gesundheit in Thüringer Landkreisen und kreisfreien Städten.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

 

 

Ansprechpartnerin

Dr. Victoria Obbarius