Landesvereinigung für
Gesundheitsförderung
Thüringen e.V.




Aufgaben und Struktur der Landesrahmenvereinbarung Thüringen

Das Präventionsgesetz ist seit dem 01.01.2016 vollständig in Kraft getreten und zielt darauf ab, mit Hilfe einer gemeinsamen Strategie Prävention und Gesundheitsförderung in allen Lebensphasen und -bereichen zu stärken und trägerübergreifend zu realisieren.

Zur Umsetzung des Gesetzes wurde am 07. April 2016 in Thüringen, gemäß § 20f SGB V, eine Landesrahmenvereinbarung durch die Ministerin des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Vertreter*innen der Gesetzlichen Krankenkassen sowie der Renten- und Unfallversicherung unterzeichnet. Ziel ist es, durch stärkere Kooperation die Nachhaltigkeit gesundheitsförderlicher Maßnahmen zu erhöhen, Menschen besser in ihren Lebenswelten zu erreichen sowie den Auf- und Ausbau gesundheitsförderlicher Strukturen in Thüringen zu fördern.

Zur Sicherung der Umsetzung der Landesrahmenvereinbarung hat sich in Thüringen ein Steuerungsgremium konstituiert. Das Steuerungsgremium der Landesrahmenvereinbarung Thüringen setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Die Mitglieder des Steuerungsgremiums legen die strategische Ausrichtung der Landesrahmenvereinbarung in Thüringen fest. Sie entscheiden durch Beschluss über gemeinsam durchzuführende Maßnahmen in den Zielbereichen „Gesund aufwachsen“, „Gesund leben und arbeiten“ und „Gesund alt werden“. Dafür haben sie sich einem koordinierten und transparenten Zusammenwirken, der Bedarfsorientierung und der Nachhaltigkeit für Menschen die in Thüringen zu Hause sind verpflichtet. Aktuell widmen sich die Beteiligten der Landesrahmenvereinbarung dem Schwerpunktthema „Gesund alt werden“.


Die Geschäftsstelle der Landesrahmenvereinbarung ist bei der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. – AGETHUR – angesiedelt. Sie unterstützt die Mitglieder bei der Umsetzung der Landesrahmenvereinbarung in administrativen und organisatorischen Belangen.

Bei Fragen können Sie sich jederzeit gerne an Dr. Martin Staats wenden.